Prasarini Thailam

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Klassisches Ayurvedic Öl für Gelenksteifheit & Muskelkomfort

€18,00

Prasarini Thailam ist ein klassisches Ayurvedic-Öl, das speziell formuliert wurde, um die Gelenkbeweglichkeit zu unterstützen, Muskelsteifheit zu lindern und Komfort im muskuloskelettalen System zu fördern. Erwähnt im Sharangdhara Samhita, kombiniert diese traditionelle Formel 13 Ayurvedic-Kräuter in einer Sesamölbasis, verarbeitet mit fermentierter Getreideflüssigkeit (Dhanyamla) und Joghurt für eine verbesserte Aufnahme und Wirksamkeit.

Die Formulierung basiert auf Prasarini (Paederia foetida), einem Kraut, dessen Sanskrit-Name „das, was sich ausbreitet“ bedeutet und sich auf seine traditionelle Fähigkeit bezieht, tief in steife, kontrahierte Gewebe einzudringen. In Kombination mit wärmenden Kräutern wie Devadaru (Himalaya-Zeder), Chitraka (Bleiwurz) und den stärkenden Eigenschaften von Laksha (Lack) bietet dieses Öl gezielte Unterstützung für Personen, die Gelenkbeschwerden, Muskelverspannungen und allgemeine Körpersteifheit erleben – insbesondere wenn diese mit einem Vata-Ungleichgewicht zusammenhängen.

Nettogehalt

ZUTATEN

Sesamum Indicum (Sesam) Samenöl, Laccifer Lacca Extrakt, fermentierte Getreideflüssigkeit, Paederia Foetida Extrakt, Cedrus Deodara Holzextrakt, Glycyrrhiza Glabra Wurzelextrakt, Plumbago Zeylanica Wurzelextrakt, Anethum Sowa Extrakt, Piper Longum Extrakt, Scindapsus Officinalis Extrakt, Semicarpus Anacardium Extrakt, Natriumchlorid (Steinsalz), Joghurt

Prasarini Thailam

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Prasarani Thailam - Ayurvedic Herbal Oil and Thailam by Art of Vedas. Shop Online.

Warum Prasarini Thailam wählen

Prasarini Thailam nimmt eine einzigartige Stellung unter den Ayurvedic Ölen ein. Während viele Thailams allgemeine Vata-Ungleichgewichte ansprechen, wurde Prasarini Thailam speziell für Zustände entwickelt, bei denen Steifheit, Rigidität und eingeschränkte Beweglichkeit vorherrschen. Dokumentiert im Sharangdhara Samhita, einem der angesehensten pharmazeutischen Texte der Ayurveda, wird diese Formel seit Jahrhunderten verwendet, um Menschen mit Gelenkbeschränkungen, Muskelverspannungen und verminderter Flexibilität zu unterstützen.

Im Ayurveda sind Gelenke und Muskeln primäre Orte des Vata dosha. Wenn Vata gereizt wird, können diese Gewebe trocken, kalt, steif und unangenehm werden. Prasarini Thailam wirkt dem mit einer sorgfältig ausbalancierten Kombination aus wärmenden, eindringenden und nährenden Kräutern entgegen, die zusammenwirken, um Komfort und Bewegungsfreiheit wiederherzustellen.

Die Grundlage: Prasarini (Paederia foetida)

Die Formulierung trägt ihren Namen von Prasarini, einer Kletterpflanze, die im gesamten Himalaya und in ganz Indien wächst. Der Sanskrit-Name "Prasarini" leitet sich von "prasarana" ab, was Ausbreitung oder Erweiterung bedeutet – ein Name, der die einzigartige therapeutische Eigenschaft dieses Krauts perfekt beschreibt.

Im klassischen ayurvedischen Verständnis hat Prasarini die besondere Fähigkeit, sich in kontrahierte, steife Gewebe „auszubreiten“ und so deren natürliche Flexibilität wiederherzustellen. Diese Ausbreitungsqualität (Sara Guna) gilt als das definierende Merkmal des Krauts und der Grund, warum es als Hauptbestandteil für diese Formulierung gewählt wurde.

Prasarini wird traditionell geschätzt für:

  • Seine wärmende Natur, die kalte, steife Gewebe entgegenwirkt
  • Seine eindringende Qualität, die tief in Muskeln und Gelenke gelangt
  • Seine Fähigkeit, eine komfortable Bewegung zu unterstützen
  • Seine erdende, stärkende Wirkung auf den Körper

Wie man Prasarini Thailam verwendet

Prasarini Thailam ist zur äußerlichen Anwendung durch Abhyanga (Ölmassage) bestimmt. Seine wärmende, eindringende Natur macht es ideal für die gezielte Anwendung auf Bereichen mit Steifheit und Unwohlsein, kann aber auch für Ganzkörpermassagen verwendet werden, wenn allgemeine Vata-lindernde Unterstützung benötigt wird.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für die lokale Anwendung

Schritt 1: Erwärmen Sie das Öl
Geben Sie die gewünschte Menge Öl (10-20 ml für die lokale Anwendung) in einen kleinen Keramik- oder Glasbehälter. Erwärmen Sie es sanft, indem Sie den Behälter für einige Minuten in heißes Wasser stellen. Das Öl sollte angenehm warm sein – nicht heiß. Das Erwärmen verbessert die Aufnahme und verstärkt die therapeutische Wirkung.

Schritt 2: Auf betroffene Stellen auftragen
Gießen Sie eine kleine Menge des erwärmten Öls auf Ihre Handfläche. Tragen Sie es direkt auf Bereiche mit Steifheit oder Unwohlsein auf – häufig im unteren Rücken, an Knien, Schultern, Nacken oder anderen Gelenken.

Schritt 3: Zweckgerichtet massieren
Massieren Sie das Öl mit festem, aber angenehmem Druck in die Haut ein, verwenden Sie kreisende Bewegungen über Gelenken und lange Streichbewegungen entlang der Muskeln. Nehmen Sie sich Zeit – lassen Sie 10-15 Minuten, damit das Öl einziehen kann. Die Wärme Ihrer Hände und die Reibung der Massage fördern die Aufnahme.

Schritt 4: Ruhen lassen und einziehen lassen
Nach der Massage lassen Sie das Öl mindestens 30 Minuten auf der Haut. Für eine tiefere Wirkung lassen Sie das Öl 1-2 Stunden oder über Nacht einwirken. Decken Sie die Stelle mit alter Baumwollkleidung ab, um die Bettwäsche zu schützen, wenn Sie es über Nacht belassen.

Schritt 5: Optionale Wärmetherapie
Für eine verstärkte Wirkung legen Sie eine warme Kompresse oder eine Wärmflasche auf die eingeölte Stelle. Diese traditionelle Praxis (Swedana) hilft dem Öl, tiefer in das Gewebe einzudringen.

Schritt 6: Reinigen
Nach der Einwirkzeit wischen Sie überschüssiges Öl mit einem warmen, feuchten Tuch ab oder duschen Sie warm. Verwenden Sie nur bei Bedarf milde Seife – etwas Öl auf der Haut bleibt vorteilhaft.

Anleitung für die Ganzkörper-Abhyanga

Bei Verwendung von Prasarini Thailam für die Ganzkörpermassage:

  1. 30-50 ml Öl erwärmen
  2. Beginnen Sie an der Kopfhaut und arbeiten Sie sich nach unten vor
  3. Verwenden Sie lange Streichbewegungen an den Gliedmaßen, kreisende Bewegungen an den Gelenken
  4. Achten Sie besonders auf steife Bereiche
  5. Massieren Sie den ganzen Körper 15-20 Minuten lang
  6. Ruhen Sie sich 15-30 Minuten vor dem Baden aus
  7. Anschließend eine warme (nicht heiße) Dusche nehmen

Empfohlene Häufigkeit

Für die tägliche Pflege:
Tragen Sie es einmal täglich auf die betroffenen Stellen auf, vorzugsweise morgens vor der Aktivität oder abends vor dem Schlafengehen.

Für intensive Unterstützung:
Verwenden Sie es zweimal täglich – morgens und abends – für 2-4 Wochen bei gezielten Bereichen mit Steifheit oder Unwohlsein.

Für saisonale Unterstützung:
Erhöhen Sie die Anwendung bei kaltem, feuchtem Wetter (Vata- und Kapha-Zeiten), wenn Steifheit sich verschlimmert.

Zur Erholung nach dem Sport:
Tragen Sie es nach körperlicher Aktivität auf, um die Muskelregeneration zu unterstützen und Verspannungen zu lindern.

Beste Zeiten für die Anwendung

  • Morgens (ideal): Vor oder nach der morgendlichen Dusche. Die morgendliche Anwendung hilft, nächtliche Steifheit zu lindern und bereitet den Körper auf den Tag vor.
  • Abends: Vor dem Schlafengehen für die nächtliche Aufnahme. Besonders vorteilhaft für Personen, die mit Steifheit aufwachen.
  • Nach dem Sport: Zur Unterstützung der Muskelregeneration und zur Linderung von Verspannungen nach der Aktivität.
  • Saisonale Anwendung: Besonders vorteilhaft im Herbst und Winter (Vata-Zeit) sowie im frühen Frühling (Kapha-Zeit).

Wichtige Richtlinien

  • Öl immer erwärmen vor der Anwendung – kaltes Öl ist weniger wirksam und kann Vata verschlimmern
  • Nur äußerliche Anwendung – dieses Öl ist zur topischen Anwendung, nicht zum inneren Gebrauch bestimmt
  • Nicht auf verletzter Haut anwenden – nicht auf offene Wunden, Schnitte oder stark gereizte Haut auftragen
  • Zuerst einen Verträglichkeitstest machen – bei empfindlicher Haut an einer kleinen Stelle testen, bevor Sie es großflächig anwenden
  • Nicht bei Fieber verwenden – Ölmassage wird bei aktivem Fieber nicht empfohlen
  • Kleidung und Bettwäsche schützen – verwenden Sie alte Handtücher oder Kleidung, da das Öl Flecken verursachen kann
  • Regelmäßigkeit ist wichtig – regelmäßige Anwendung über längere Zeit bringt bessere Ergebnisse als gelegentliche intensive Anwendung
  • Richtig lagern – an einem kühlen, trockenen Ort fern von direktem Sonnenlicht aufbewahren

Klassische Ayurveda Referenz

Prasarini Thailam wird in mehreren maßgeblichen Ayurvedic-Texten dokumentiert:

Sharangdhara Samhita (Madhyama Khanda, Kapitel 9, Verse 119-123.5) — Die primäre klassische Referenz, die im Taila Prakarana (Kapitel über medizinierte Öle) erscheint. Dieser Text aus dem 13. Jahrhundert ist eine der wichtigsten pharmazeutischen Referenzen des Ayurveda.

Bhaishajya Ratnavali (Vatavyadhi Adhikara) — Listet Prasarini Thailam unter den Formulierungen für Vata-Erkrankungen auf. Beschreibt auch Maharaja Prasarini Thailam, eine verbesserte Variante.

Sahasrayogam (Taila Prakarana) — Das Kerala-Kompendium der Formulierungen enthält dieses Öl in seiner Sammlung traditioneller Thailams.

Yoga Ratnakara — Ein weiterer klassischer Text, der Prasarini-Formulierungen erwähnt.

Ayurvedic Formulary of India, Volume 1 — Die moderne offizielle Referenz mit der standardisierten Formel.

Sanskrit-Name und Etymologie

Sanskrit: प्रसारिणी तैलम् (Prasāriṇī Tailam)

Aufschlüsselung:

  • प्रसारिणी (Prasāriṇī) — von "prasaraṇa" was Ausbreitung, Verlängerung, Zerstreuung bedeutet
  • तैलम् (Tailam) — Öl, speziell medizinisches Öl

Der Name hat eine doppelte Bedeutung: Er beschreibt sowohl die kletternde, ausbreitende Wuchsform der Prasarini-Pflanze als auch ihre therapeutische Wirkung des "Verteilens" in zusammengezogene, steife Gewebe, um Flexibilität und Leichtigkeit wiederherzustellen.

Die Pflanze ist auch bekannt als Gandha Prasarini ("die, welche Geruch verbreitet") aufgrund ihres charakteristischen schwefelhaltigen Geruchs, wenn sie frisch ist.

Klassische Indikationen

Die Sharangdhara Samhita listet Prasarini Thailam für:

  • Hanustambha — Kiefersperre, Kiefersteifheit
  • Katishoola — Beschwerden im unteren Rücken
  • Gridhrasi — Ischiasähnliche Zustände
  • Ardita — Gesichtserkrankungen, die die Bewegung beeinträchtigen
  • Pakshaghata — Zustände, die eine Körperseite betreffen
  • Sarva Vata Vyadhi — Alle Vata-bezogenen Störungen
  • Manya Stambha — Nackensteifheit

Klassifikation

Prasarini Thailam wird klassifiziert als:

  • Vatahara Thailam — Vata-linderndes Öl
  • Vatakaphahara Thailam — Lindert sowohl Vata als auch Kapha (aufgrund der wärmenden Wirkung)
  • Bahya Parimarjana — Medizin zur äußerlichen Anwendung

Ayurvedische Pharmakologie (Dravyaguna)

Rasa (Geschmack): Tikta (Bitter), Katu (Scharf), Madhura (Süß)

Guna (Eigenschaft): Guru (Schwer), Sara (Verteilend), Snigdha (Ölig), Sukshma (Fein/Durchdringend)

Virya (Wirkung): Ushna (Wärmend)

Vipaka (Nachgeschmack): Madhura (Süß) — was eine nährende statt erschöpfende Wirkung anzeigt

Dosha-Wirkung: Vata Shamaka (wirkt stark beruhigend auf Vata), Kapha Shamaka (wirkt mild reduzierend auf Kapha)

Karma (Wirkungen):

  • Vatahara — Lindert Vata Dosha
  • Vedanasthapana — Unterstützt das Wohlbefinden
  • Shothahara — Unterstützt eine gesunde Entzündungsreaktion
  • Srotoshodhana — Reinigt die Kanäle
  • Balya — Fördert die Kraft
  • Sandhaniya — Unterstützt die Integrität von Knochen und Gewebe

Dhatu-Affinität:

  • Primär: Mamsa (Muskelgewebe), Majja (Nervengewebe/Knochenmark)
  • Sekundär: Asthi (Knochengewebe), Snayu (Bänder/Tendons)

Das Konzept von Sara Guna

Das definierende Merkmal von Prasarini Thailam ist die Sara Guna (verteilende Eigenschaft), die von seiner Hauptpflanze abgeleitet wird. In der ayurvedischen Pharmakologie bezeichnet Sara Guna eine Substanz, die:

  • Sich durch die Körperkanäle bewegt und verteilt
  • Den Fluss dort fördert, wo Stagnation herrscht
  • Tief in Gewebe eindringt
  • Ansammlungen zerstreut